Iiszapfe zum Schlozze -
Gedichte und Geschichte(n)

Radolfzeller Mundart in neuem Gewand

Sentimental romantisch, humorig, ja sogar spitzfindig sind die in Radolfzeller Mundart verfassten Gedichte von Pfarrer Hermann Sernatinger (1870 – 1950). Im Jahr 1911 zunächst in der örtlichen Zeitung veröffentlicht, wurden sie später unter dem Titel 
„Iiszapfe zum Schlozze – vu me Seehas“ in Buchform zusammengefasst. Doch nicht nur dem Radolfzeller Dialekt hatte sich Hermann Sernatinger verschrieben. Er war beseelt von der Idee, eine Trachtengruppe in seiner Heimatstadt zu gründen. Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens in diesem Jahr entschloss sich die „Trachtengruppe Alt-Radolfzell“, die Gedichte des Gründervaters noch einmal in die Hand zu nehmen, um ihnen einen neuen und gleichzeitig moderneren Rahmen zu geben. Textlich ergänzt durch hochdeutsche „Anleitungen“ zum besseren Verständnis für all’ jene, die nicht mit der Radolfzeller Mundart aufgewachsen sind. Unter dem Stichwort „no ebbes“ versehen mit ergänzenden Informationen. Erweitert wurde das Büchlein mit ausführlichen Texten zum Leben Hermann Sernatingers sowie der Geschichte der „Trachtengruppe Alt-Radolfzell“. Die Illustrationen stammen von der Hand des Malers und Grafikers Christian Dierks. Für die Idee, Konzeption und Realisierung des Buches sowie für die Erstellung der Texte zeichnet Brigitte Robers verantwortlich. Das Vorwort stammt aus der Feder von Radolfzells Stadtpfarrer Heinz Vogel. Gedruckt wurde das Buch in der Druckerei Zabel.

Das Buch ist ab dem 11. März im örtlichen Buchhandel, im Stadtmuseum Radolfzell und bei der Trachtengruppe Alt-Radolfzell erhältlich. 
 

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